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Es werden Posts vom November, 2008 angezeigt.

unter keinen umständen

ich will unter keinen umständen ein allerweltsmensch sein. ich habe ein recht darauf aus dem rahmen zu fallen - wenn ich es kann.
ich wünsche mir chancen nicht sicherheiten. ich will kein ausgehaltener bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der staat für mich sorgt.
ich will dem risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, schiffbruch erleiden und erfolge haben.
ich lehne es ab, mir den eigenen antrieb mit einem trinkgeld abkaufen zu lassen. lieber will ich den schwierigkeiten des lebens entgegentreten, als ein gesichertes dasein führen; lieber die gespannte erregung des eigenen erfolgs, statt die dumpfe ruhe utopiens.
ich will weder meine freiheit gegen wohltaten hergeben, noch meine menschenwürde gegen gaben.
ich habe es gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der welt gerade ins gesicht zu sehen und zu bekennen, dies ist mein werk.
das alles ist gemeint, wenn wir sagen: ich bin ein freier mensch.
(albert schweizer)

Gefundenes

miteinander reden und lachen. sich gegenseitig gefälligkeiten erweisen. zusammen schöne bücher lesen. sich necken. dabei aber auch einander achtung erweisen. mitunter sich auch streiten ohne hass so wie man es wohl einmal mit sich selbst tut. manchmal auch in den meinungen auseinandergehen und damit die eintracht würzen. einander belehren und voneinander lernen. die abwesenden schmerzlich vermissen. die ankommenden freudig begrüßen. lauter zeichen der liebe die aus dem herzen kommen. sich äußern in miene, wort und tausend freundlichen gesten und wie zündstoff den geist in gemeinsamkeiten entflammen, so dass aus vielen eine einheit wird. (augustinus)