Schweigen vom schwarzen spritzer getroffen
bis zur seele im klaren kristallenen tag.
von den schattenbruchstücken gelegter klang
in die magnetnacht, die traumstriche

verglühter energien aus uns in ihr,
reifkalte kraftlinien des lichts,
gespreizt, tausendfingrig, in die luft,
die schwanger von den winden, von den jahren schwer

(augen in augen: hängende brücke der weite
zum weiß gespannt aus der gewichtigkeit
und vom übergehen hell)

wacht mit kühlem schoß ohne laute
zwischen uns, mit dem wegküssen der erde
immer näher, ausgewaschen in vollkommene materie.

(niko grafenauer)

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