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Es werden Posts vom September, 2010 angezeigt.

Abend

Die Sonne geht unter, das Süßwasser ergibt sich.
Der See ist so ganz ohne Falten und
von nichts mehr entmutigt.
Mücken steigen auf
in fiebrigem Tanz nur für sich,
niedrige weiße Streifen
durchkreuzen den irdischen Himmel
in diesem Frieden, -
welch Verschwendung
für mein Selbst.

(Elisabetta Abbondanza)

was wir persönlich nehmen?

zypressenhaine. picknickkörbe in unserem waidwohnzimmer. ein wie ein stück silber schlampig hingeworfenes ciao. 1/30 notgroschen unter der zunge. dass die wichtigsten fragen gar noch nicht gestellt sind. dass uns der hund vor dem kirchen tor im argen weg liegt. dass er erwacht, wenn wir vorbeigehen und uns blicke zubellt. das sich behutsam öffnende messer in unserer tasche. etikettenfehler. scheppse wetterkrägen. spitze klammern, die uns die welt verklären. unrechtsatem. röhrende see. das flappende wehen einer rosa schäferhundzunge. (Armin Steigenberger)