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Es werden Posts vom Dezember, 2012 angezeigt.

Klarkommen

Irgendwann zwischendurch haben wir gelernt, dass Erschütterungen nicht immer sofort Weltuntergang bedeuten, dass Schnittstellen auch meinen, dass neue Haut wächst, dass etwas Altes rausgeht und etwas Neues rein darf, dass etwas anderes kommt, weil das davor nicht gehalten halt. Irgendwann mittendrin haben wir verstanden, dass Angst haben okay ist, wenn sie nicht alles blockiert, und dass die Sollbruchstellen, das Zerbrechliche, zum Lebendigen gehören, dass nichts beweglich ist, was aus Beton ist, dass die gesplitterten Enden mit der Zeit abrunden. Ich kann nicht mehr sagen, wann es war, aber wir haben angefangen, klarzukommen, nicht mehr bei jedem Ende zu denken, dies wäre gleichzeitig das Ende des ganzen Rests, wir haben mittlerweile kapiert, dass es auch Dinge gibt, die bleiben, und dass wir sie selbst in der Hand haben. Das, was noch neu ist, woran wir uns noch gewöhnen müssen, ist, dass wir plötzlich etwas zu verlieren haben. In der besten Erkenntnis des Jahres können wir uns sehe…

schnee

der auf scherben fällt glasperlenspiel glück hoch drei schneewalzer tanzen wir in trockenen tüchern an der wand lang klares weiß entspannende ruhe sternenstaub im gepäck eisprinzessin (Molk Manuela)